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	<title>Medienkompetenz &#8211; #journalistenschule</title>
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	<description>Das medienpädagogische Projekt der DJS</description>
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	<title>Medienkompetenz &#8211; #journalistenschule</title>
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		<title>&#8222;Jugendliche sind nicht so ahnungslos, wie wir vielleicht glauben&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi Fetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2019 07:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Eva Heidenfelder]]></category>
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					<description><![CDATA[Die freie Journalistin Eva Heidenfelder (49. LR.) war 2019 sogar an drei Schulen: der Frankenlandschule Walldürn, dem Karl-Ernst-Gymnasium Amorbach und dem Johannes-Butzbach-Gymnasium in. Miltenberg. Greta Prünster (57. LR.) hat sie ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_676" aria-describedby="caption-attachment-676" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-676 size-large" src="http://2019.djs-online.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_Eva-Heidenfelder-Credit-Janek-Mayer-1024x627.jpg" alt="" width="840" height="514" srcset="https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_Eva-Heidenfelder-Credit-Janek-Mayer-1024x627.jpg 1024w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_Eva-Heidenfelder-Credit-Janek-Mayer-300x184.jpg 300w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_Eva-Heidenfelder-Credit-Janek-Mayer-768x470.jpg 768w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/2019_Eva-Heidenfelder-Credit-Janek-Mayer-1200x735.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-676" class="wp-caption-text">Foto: Janek Mayer</figcaption></figure>
<p><em>Die freie Journalistin Eva Heidenfelder (49. LR.) war 2019 sogar an drei Schulen: der Frankenlandschule Walldürn, dem Karl-Ernst-Gymnasium Amorbach und dem Johannes-Butzbach-Gymnasium in. Miltenberg. Greta Prünster (57. LR.) hat sie dazu befragt:</em></p>
<p><strong>Sie sind #Journalistenschule-Spitzenreiterin, weil Sie gleich an drei Schulen waren. Was für Unterschiede haben Sie festgestellt?</strong><br />
Ich war an einem Wirtschaftsgymnasium sowie an zwei allgemeinbildenden Gymnasien. Unterschiede zwischen den Schularten konnte ich keine feststellen, alle Schüler*innen erwerben ja am Ende die Allgemeine Hochschulreife, die Wirtschaftsgymnasiasten haben lediglich einen stärkeren Fokus auf BWL, VWL und Rechnungswesen. Es gibt immer Jugendliche, die sind total interessiert und beteiligen sich an den Diskussionen oder beantworten mir meine Fragen, andere sind eher passiv bis gelangweilt, unabhängig von Schulart und Bildungsgrad. Bei den beiden allgemeinbildenden Gymnasien fiel natürlich auf, dass Achtklässler noch keine derart ausgeprägte eigene Meinung haben oder sie öffentlich vertreten wie Elft- oder Zwölftklässler. Aber gerade bei den jüngeren Schülern war ich wiederum überrascht, wie fit sie in punkto Medien und Politik schon sind und wie die Älteren auch fast alle eine Nachrichten-App nutzen. Echt stark!</p>
<p><strong>Und wie war der Besuch?</strong><br />
Es war unglaublich aufregend und intensiv! Ich war nach allen drei Doppelstunden, die ich jeweils in den Klassen war, immer mental total fertig, deshalb erst einmal größten Respekt an alle Lehrer*innen da draußen, die diesen Job tagtäglich machen und zwar oft sechs Schulstunden lang oder mehr, fünf Tage die Woche. Auch die Schüler*innen waren trotz straffem Tagespensum bei der Sache. Ich hatte den Eindruck, dass ich sie dafür sensibilisieren konnte, etwas kritischer über den eigenen Umgang mit Medien und Nachrichten nachzudenken, dass guter und seriöser Journalismus nicht zum Nulltarif zu haben ist und dass es wichtig ist, sich aus seiner Filterblasen im Netz herauszubewegen, wenn man ein mündiger Bürger werden möchte. Einige der Schüler*innen durften bei der Europawahl am 26. Mai ja beispielsweise zum ersten Mal wählen.<br />
<strong><br />
Welche Fragen haben Sie den Schüler*innen gestellt?</strong><br />
Ich wollte wissen, ob sie den deutschen Medien und Staatsorganen noch vertrauen, sie für glaubwürdig halten. Da kam zum Glück eher ein Nicken aus den Reihen. Allerdings habe ich beschlossen, diese Frage nächstes Jahr in einer Art geheimen Wahl mit Stimmzetteln anonym beantworten zu lassen – der soziale Druck in einer Klassengemeinschaft ist doch recht hoch, viele haben Angst vor blöden Sprüchen seitens der Mitschüler*innen, dann sitzen auch noch die Lehrer*innen dabei und eine wildfremde Frau schaut auch noch zu. Viele trauen sich dann vielleicht nicht, ihre wahre Überzeugung zu sagen. Dann wollte ich noch wissen, wie sie erfahren würden, wenn Angela Merkel zurücktritt, sprich: Woher sie die neusten Nachrichten bekommen. Viele bekommen Push-Nachrichten von Google und klicken an, was sie interessiert. Da konnte ich super einhaken und sie auf die Themen Filterblasen und algorithmengenerierte Inhalte hinweisen, das war vielen glaube ich noch nicht so klar.</p>
<p>Manche haben außerdem &#8222;zugegeben&#8220;, dass sie nicht immer darauf achten, was die Quelle ist, aber ich glaube, sie werden jetzt verstärkt darauf achten. Auch bei Snapchat und Instagram informieren sich viele. Als glaubwürdige Medien wurden Spiegel Online, t-online, Tagesschau, heute journal, F.A.Z. und Süddeutsche genannt – und der Kicker. Dann wollte ich noch wissen ob sie glauben, dass es einen Unterschied macht, ob ich einen Artikel für die Zeitung oder fürs Netz schreibe. Da haben natürlich alle den Kopf geschüttelt. Gleichzeitig herrscht auch in dieser Generation seitens des Internets noch eine Art Gratismentalität. Klar, die wenigsten in diesem Alter geben ihr Taschengeld für Bezahlinhalte aus. Aber ich hoffe, dass sie mal darüber nachdenken, dass es die eben nicht zum Nulltarif geben kann.</p>
<p><strong>Was haben Sie selbst bei den Besuchen gelernt?</strong><br />
Vor allem eines: Wir Erwachsenen sollten die Jugendlichen nicht unterschätzen, sie sind nicht so ahnungslos in punkto Medien, wie wir vielleicht glauben. Vor allem beim Thema gefakte (Bewegt)-Bilder kann man ihnen nur wenig vormachen. Gleichzeitig war ich dankbar, zu erfahren wie groß der Vertrauensvorschuss noch immer ist, den sie uns Journalist*innen geben, das sollten wir uns immer wieder bei unserer täglichen Arbeit vor Augen führen. Weniger angenehm meine Erkenntnis, da ich ja selbst hauptsächlich für Printmedien arbeite: Ich fürchte, die jetzige Schülergeneration holen wir eher mit Bewegtbild ab. Es nützt nichts sich darüber zu beklagen, dass sie nicht mehr printaffin ist und keine 15.000-Zeichen-Reportagen mehr am Frühstückstisch lesen will. Wir müssen unsere Geschichten mutimedial erzählen und auf Smartphone, Tablet und Co. zuschneiden. Vor allem die Öffentlich-Rechtlichen haben ja auch einen Bildungs- und Informationsauftrag, dem werden sie nicht gerecht, wenn sie so weiter machen wie bisher. Deshalb habe ich den Schüler*innen &#8222;So geht Medien&#8220; vom BR warm ans Herz gelegt, die haben für das Webdossier schon viel richtig gemacht.</p>
<p>Außerdem habe ich gelernt, dass man sich im ländlichen Raum und an Schulen echt nicht auf einen komfortablen Internetzugang und die Technik verlassen kann – liebe Bundesländer, die ihr gegen den Digitalpakt sind, nehmt doch bitte das Geld. Am Wirtschaftsgymnasium in Walldürn habe ich außerdem gelernt wie wichtig auch die Rolle der Eltern ist, um den Jugendlichen einen klugen Medienkonsum beizubringen. Die Verantwortung kann hier nicht nur bei Lehrer*innen und Medienmacher*innen verortet werden.</p>
<p><strong>Welche Kritik hatten die Schüler*innen an Journalist*innen?</strong><br />
Hier wurde als größtes Manko die Beliebig- und Austauschbarkeit vieler Online-Medien genannt. &#8222;Da schreibt doch einer vom anderen ab&#8220;, sagte ein Schüler dazu. Sie wünschen sich mehr Abwechslung und weniger Einheitsbrei. Andererseits hatten manche Schülerinnen und Schüler wiederum den Eindruck, dass manche Medien stärker über die Themen schreiben, die zur eigenen Tend<strong>e</strong>nz passen, zweifelten also ein Stück weit die Neutralität mancher Medien an. Ein Schüler fand es zunächst nicht gut, dass die F.A.Z. vergangenen Herbst einen Gastbeitrag des AfD-Parteivorsitzenden Alexander Gauland veröffentlicht hat. Er war der Meinung, dass dieser Partei und ihren in seinen Augen populistischen Ansichten keine öffentliche Bühne gegeben werden dürfe. Daraus entspann sich eine schöne Diskussion zum Thema Meinungspluralität, denen sich viele unabhängige Medien verpflichtet fühlen. Allgemein sagten ein paar Schüler*innen, dass sie die Themen, die sie direkt betreffen oder für die sie sich interessieren (v.a. Bildung, Klimaschutz, Tierschutz), zu wenig von den Medien beachtet würden und sie es zwar wichtig fänden, über Kriege und Katastrophen informiert zu werden, die Tages- jedoch manchmal besser in Katastrophenschau umbenannt werden sollte. Sie wünschen sich auch mal positive Nachrichten, &#8222;sonst stumpft man ab&#8220;.</p>
<p><strong>Was würden Sie nächstes Mal anders machen?</strong><br />
In den nächsten Jahren würde ich gerne versuchen, eher einen längeren Workshop am Nachmittag aus #journalistenschule zu machen, dann bleibt mehr Zeit für Diskussionen und die Schüler*innen können sich das, was ich jetzt eher selbst erzählt habe, in Eigenregie erarbeiten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Medienspiegel 2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi Fetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2019 06:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#journalistenschule]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Florian Neuhann (39. LR.) besuchte das Gymnasium am Tannenberg in Grevesmühlen. Die Ostsee-Zeitung schrieb darüber: &#8222;Wie schnell eine falsche Nachricht heute ihren Weg zu den Menschen findet, das zeigte er ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-685 size-large" src="http://2019.djs-online.de/wp-content/uploads/2019/09/journalistenschule3-1024x683.jpg" alt="" width="840" height="560" srcset="https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/journalistenschule3-1024x683.jpg 1024w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/journalistenschule3-300x200.jpg 300w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/journalistenschule3-768x512.jpg 768w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2019/09/journalistenschule3-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><strong>Florian Neuhann</strong> (39. LR.) besuchte das Gymnasium am <span class="rtr-schema-org">Tannenberg</span> in <span class="rtr-schema-org">Grevesmühlen. Die</span> <a href="https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Grevesmuehlen/ZDF-Korrespondent-im-Gespraech-mit-Grevesmuehlener-Gymnasiasten" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Ostsee-Zeitung</strong></a> schrieb darüber:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wie schnell eine falsche Nachricht heute ihren Weg zu den Menschen findet, das zeigte er den Jugendlichen anhand kurzer Videos. „Seid kritisch“, gab er den Schülern mit auf den Weg. „Und überlegt, ob die Quelle glaubwürdig ist.“ Denn das müssten Journalisten auch bei ihrer täglichen Arbeit beachten. Und nein, Politiker hätten keinen Einfluss auf die Nachrichten. Und über den Inhalt der Sendungen würde allein die Redaktion entscheiden&#8220;</p></blockquote>
<p>Das <strong>Solinger Tageblatt</strong> berichtete über den Schulbesuch von <strong>Katja Mitic</strong> (41. LR.) am August-Dicke-Gymnasium:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die stellvertretende Nachrichten-Chefin der überregionalen Zeitung Welt brach eindringlich eine Lanze für die Attribute kritisch, tolerant und diskussionsbereit. Nicht nur im Hinblick auf mögliche Fake-News, die es etwa im Netz entlarven gelte, sei es geboten, zu hinterfragen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Matthias Kirsch</strong> (56. LR.) war an seinem ehemaligen Lycée Aline Mayrisch in Luxemburg. Dort arbeitet mittlerweile DJS-Alumni <strong>Judith Reicherzer</strong> (23. LR.) als Lehrerin. <a href="https://www.rtl.lu/news/national/a/1342192.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>RTL Luxemburg</strong></a> hat seinen Besuch gefilmt. (Und auch Menschen, die kein luxemburgisch können, können den Beitrag verstehen.)</p>
<p>Die <strong>Märkische Allgemeine</strong> begleitete <strong>Markus Baluska</strong> (27. LR.) an die Libertasschule in Löwenberg:</p>
<blockquote><p>&#8222;So erfuhren die Schüler, dass die Pressefreiheit in Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verankert ist. Dort sei zum Beispiel nachzulesen, dass es keine Zensur gebe. Jeder Journalist dürfe frei seine Meinung äußern – mit einer Einschränkung: Sie müsse der Wahrheit entsprechen und dürfe andere Menschen nicht beleidigen oder diffamieren.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Eva Heidenfelder</strong> (49. LR.) war an der Frankenlandschule in Walldürn. Dabei begleitete sie die <strong>RNZ</strong> und zog folgendes Fazit:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die von den Lehrern propagierte Medienkompetenz ist also ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum mündigen Bürger, der sich selbst informiert, aber auch andere Meinungen zulässt und sich damit auseinandersetzt. Die Walldürner Schüler entlässt Heidenfelder mit einem letzten Appell: Seid nett zueinander und achtsam und stellt euch gegen das hasserfüllte Klima in den sozialen Medien.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Bernd Oswald</strong> (35. LR.) hat auf seinem <strong><a href="https://www.journalisten-training.de/blog/wozu-braucht-es-eine-freie-presse-die-schueler-des-emg-wissen-bescheid/#more-3209" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a></strong> auf seinen Besuch am Ernst-Mach-Gymnasiums in Haar zurückgeblickt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Auch in der abschließenden Fragerunde zeigte sich, dass die Schüler die Arbeit von Journalisten sehr gut reflektieren können. So fragte mich ein Schüler: Was halten Sie von dem Trend, dass sich Politiker immer lieber mehr online in eigenen Portalen sei es auf Instagram oder auf Websites von der Regierung präsentieren anstatt Fragen von Reportern oder Journalisten zu beantworten?&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Berichte in Tageszeitungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die <a href="https://www.frankenpost.de/region/hof/UEber-Journalismus-in-Zeiten-von-Fake-News;art83415,6685656" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Frankenpost</strong></a> schrieb über den Schulbesuch von <strong>Matthias Zuber</strong> (31. LR.) am Jean Paul Gymnasium in Hof.</li>
<li>Die <strong>Windsheimer Zeitung</strong> berichtete über den Workshop von <strong>Steffi Fetz</strong> (50. LR.) am Georg-Wilhelm-Steller Gymnasium in Bad Windsheim.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Das war #journalistenschule 2018</title>
		<link>https://hashtag-journalistenschule.de/2018/05/07/das-war-journalistenschule-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-war-journalistenschule-2018</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 12:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#journalistenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Alumni]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Alumni der Deutschen Journalistenschule besuchten am Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai, ihre alten Schulen. Sie erklärten den Schülerinnen und Schülern, wie sie ihre Arbeit machen und trafen auf ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Alumni der Deutschen Journalistenschule besuchten am Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai, ihre alten Schulen. Sie erklärten den Schülerinnen und Schülern, wie sie ihre Arbeit machen und trafen auf interessierte, kritische junge Menschen. Auf dem Stundenplan standen Diskussionen über Fake News, den Pressekodex und investigativen Journalismus. Ein Resümee.</em></p>
<p><span id="more-255"></span></p>
<p>Zurück in die Räume, in denen sie über Matheaufgaben brüteten und Gedichte analysierten. Über hundert Alumni nahmen in ihren alten Schulen in ganz Deutschland die Lehrer-Perspektive ein und erklärten ihr Metier. Eine Karte mit allen teilnehmenden Schulen gibt es <a href="http://2018.djs-online.de/about/">hier</a>.</p>
<p>Unter #journalistenschule twitterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Aktion, die zum ersten Mal stattfand.</p>
<p><a href="https://twitter.com/fabianswidrak?lang=de">Fabian Swidrak</a> (55. Lehrredaktion) sprach mit Schülerinnen und Schülern in Gerabronn über investigativen Journalismus und freute sich über ihr Gespür für die Mechanismen des Boulevards.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ich: &quot;Investigativer Journalismus enthüllt Infos, die andere geheim halten wollen.&quot;<br />Schüler: &quot;Ist es dann auch investigativ, wenn Medien sagen, wo Promis Urlaub machen, und Bilder veröffentlichen?&quot;<br />Ganz viel Liebe für solche Fragen und die <a href="https://twitter.com/DJSde?ref_src=twsrc%5Etfw">@DJSde</a>-Aktion <a href="https://twitter.com/hashtag/Journalistenschule?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Journalistenschule</a></p>
<p>&mdash; Fabian Swidrak (@fabianswidrak) <a href="https://twitter.com/fabianswidrak/status/992076537699749888?ref_src=twsrc%5Etfw">May 3, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><a href="https://twitter.com/HaegeleJulia?lang=de">Julia Hägele</a> (53. Lehrredaktion) staunte darüber, wie gut die elfte Klasse in Prien am Chiemsee Texte kürzen kann. Ursula Ott (22. Lehrredaktion) diskutierte in Ravensburg darüber, ob Medien die Nationalität von Straftätern nennen sollten: &#8222;Ich bin froh, dass ich mir die neueste Änderung des Pressekodex vorher ausgedruckt habe&#8220;, schreibt sie in ihrem <a href="http://2018.djs-online.de/2018/05/03/lebhafte-debatte-ueber-zensur-und-den-pressekodex-in-ravensburg/">Blogeintrag</a> über die lebhafte Debatte.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Spannend für beide Seiten: <a href="https://twitter.com/hashtag/journalistenschule?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#journalistenschule</a> im LTG Prien. Die 11. Klasse von Martin Staiger ist weltklasse im Texte kürzen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f44f.png" alt="👏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <a href="https://t.co/tXCdZFbq1y">pic.twitter.com/tXCdZFbq1y</a></p>
<p>&mdash; Julia Hägele (@HaegeleJulia) <a href="https://twitter.com/HaegeleJulia/status/991974265074388992?ref_src=twsrc%5Etfw">May 3, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Beide Seiten hatten Fragen mitgebracht. <a href="https://twitter.com/heimmaximilian">Maximilian Heim</a> (52. Lehrredaktion) wollte in Stuttgart wissen, wo junge Menschen Nachrichten lesen, hören oder sehen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Erkenntnisse nach <a href="https://twitter.com/hashtag/Journalistenschule?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Journalistenschule</a>: 1. Schüler*innen kriegenNews durch Radio und Nachrichten-Apps. 2. Großes Interesse an Beispielen aus meinem Arbeitsalltag. 3. Keine Ressentiments, kein <a href="https://twitter.com/hashtag/L%C3%BCgenpresse?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Lügenpresse</a>-Gefasel. 4. Großes Lob für <a href="https://twitter.com/DJSde?ref_src=twsrc%5Etfw">@DJSde</a>-Initiative.</p>
<p>&mdash; Maximilian Heim (@heimmaximilian) <a href="https://twitter.com/heimmaximilian/status/992020130690469889?ref_src=twsrc%5Etfw">May 3, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ein Schüler meldete sich nach dem Gespräch mit <a href="https://kress.de/koepfe/kresskoepfe-detail/profil/6440-markus-jox.html">Markus Jox</a> (39. Lehrredaktion) auf Twitter zu Wort. Gerrit (<a href="https://twitter.com/Viking_Lord_">@Viking_Lord_</a>) macht normalerweise <a href="https://www.youtube.com/channel/UCae7iwPiMJPuPDAOJFzUM-g">Webvideos</a>, unter anderem zu Gaming und Animes. Die Aktion fand er &#8222;ziemlich gut&#8220;:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Heute war ein Absolvent der <a href="https://twitter.com/hashtag/journalistenschule?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#journalistenschule</a> bei uns und hat den 10ern und 11ern einiges über seine Berufsentwicklung, den Pressekodex, Pressefreiheit und so erzählt.<br />War ziemlich gut!<br />Interessante Themen, sympathischer Kerl und es wurde einiges mit uns diskutiert^^</p>
<p>&mdash; Gerrit (@Viking_Lord_) <a href="https://twitter.com/Viking_Lord_/status/991655697359294464?ref_src=twsrc%5Etfw">May 2, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Einige Alumni waren aus zeitlichen Gründen vor oder nach dem 3. Mai unterwegs. So auch <a href="https://twitter.com/dvg?lang=de">Dirk von Gehlen</a> (34. Lehrredaktion) in Mühlheim an der Ruhr:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">war heute an meiner alten Schule in <a href="https://twitter.com/Muelheim_Ruhr?ref_src=twsrc%5Etfw">@Muelheim_Ruhr</a> &amp; habe darüber gesprochen, warum freie Presse wichtig ist, wie man sich im Netz orientiert und was man <a href="https://twitter.com/hashtag/gegendiepanik?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#gegendiepanik</a> tun kann (mehr über das Projekt <a href="https://twitter.com/hashtag/journalistenschule?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#journalistenschule</a> unter <a href="https://t.co/Be5HwBwfJp">https://t.co/Be5HwBwfJp</a>) <a href="https://t.co/iutmmvb1k2">https://t.co/iutmmvb1k2</a> <a href="https://t.co/2oCmiHSNyG">pic.twitter.com/2oCmiHSNyG</a></p>
<p>&mdash; Dirk von Gehlen (@dvg) <a href="https://twitter.com/dvg/status/988452909301018626?ref_src=twsrc%5Etfw">April 23, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Mehrere Medien berichteten über die Aktion zum Tag des Pressefreiheit, darunter der <a href="https://www.br.de/mediathek/video/tag-der-pressefreiheit-besuch-in-der-deutschen-journalistenschule-av:5aeb563ffc9853001850aadb">Bayerische Rundfunk</a>, der <a href="https://www.harzkurier.de/lokales/osterode/article214152073/Tag-der-Pressefreiheit-am-3-Mai-Streiten-fuer-den-Journalismus.html">Harz Kurier</a>, <a href="http://www.radiobremen.de/bremenzwei/aktuell/yannick-lowin108-popup.html">Radio Bremen</a>, die <a href="http://www.bkz-online.de/node/1129497">Backnanger Kreiszeitung</a>,  die Rhein Zeitung, der Remscheider General-Anzeiger und die Magdeburger Volksstimme.</p>
<p>DJS-Schulleiterin<a href="https://twitter.com/t_a_nomad?lang=de"> Henriette Löwisch</a> war an ihrem alten Gymnasium in Freiburg zu Besuch und zog ein beschwingtes Fazit.</p>
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<video class="wp-video-shortcode" id="video-255-1" width="720" height="1280" poster="http://2018.djs-online.de/wp-content/uploads/2018/05/Bildschirmfoto-2018-05-05-um-12.51.22.png" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="http://2018.djs-online.de/wp-content/uploads/2018/05/Loewisch_Statement_kurz.mp4?_=1" /><a href="http://2018.djs-online.de/wp-content/uploads/2018/05/Loewisch_Statement_kurz.mp4">http://2018.djs-online.de/wp-content/uploads/2018/05/Loewisch_Statement_kurz.mp4</a></video></div>
<p><em>Titelbild: <a href="https://twitter.com/heimmaximilian">Maximilian Heim</a>/Twitter.</em></p>
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		<title>&#8222;Sind Sie Lobbyistin?&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2018 19:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[So war's]]></category>
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		<category><![CDATA[Birgit Wentzien]]></category>
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					<description><![CDATA[Birgit Wentzien (19. Lehrredaktion) ist heute Chefredakteurin bei Deutschlandfunk Politik. Am Albert-Einstein-Gymnasiums in Buchholz kam sie mit Schülern ins Gespräch und freute sich über kritische Fragen. „Sind Sie Lobbyistin?“ Der Schüler der ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><i>Birgit Wentzien (19. Lehrredaktion) ist heute Chefredakteurin bei Deutschlandfunk Politik. Am </i><span style="font-style: italic;" data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Albert-Einstein-Gymnasium in Buchholz in der Nordheide&quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:771,&quot;3&quot;:[null,0],&quot;4&quot;:[null,2,65535],&quot;11&quot;:4,&quot;12&quot;:0}">Albert-Einstein-Gymnasiums in Buchholz <i>kam sie mit Schülern </i>ins Gespräch und freute sich über kritische Fragen.</span></div>
<div>
<p>„Sind Sie Lobbyistin?“ Der Schüler der 11. Klasse steht aufrecht in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums mitten unter einhundert Mitschülern seines Jahrgangs und blinzelt ein wenig hinüber zum Gast. „Na klar bin ich Lobbyistin!“, antworte ich vorn am Rand der Bühne. „Lobbyistin der Pressefreiheit und Lobbyistin der Deutschen Journalistenschule! Für dieses Recht und für diese Institution bin ich heute hier!“</p></div>
<p><span id="more-400"></span></p>
<div>
<p>In den Fragen der Schüler mischen sich Persönliches, Professionelles, Politisches. Warum ich Journalistin geworden bin, wollen die Schüler wissen – und wie. Was ich von Medien als „vierter Gewalt“ halte, von Fake News, Manipulation, Meinung. Und ob ich meine, dass die Meinungs- und Pressefreiheit bedroht ist, auch in Deutschland und Europa.</p>
<p>Ich antworte mit Trump, seinem Tweet zu Fake News als „enemy of the American People“. Ich antworte persönlich, professionell, politisch und will selbst von den Schülern wissen, was sie für Medien nutzen und wie und ob sie Inhalte vermissen. Es gibt keinen geregelten Weg zum Journalismus. Meiner ist einer unter vielen. Fake News gab‘s schon immer. Sie wurden nur genannt, was sie sind: Lügen und Halbwahrheiten. Und &#8211; zu hoffen ist, dass Journalismus sichtbar, hörbar, lesbar und finanzierbar bleibt.</p>
<p><!--more-->Draußen im wahren Leben vor dem Gymnasium in der Nordheide scheint die Sonne intensiv auf das Logo an der Stirnwand des Hauptgebäudes: „Lernende Schule“ steht da. Die Lobbyistin geht zurück in ihr Leben und ist dankbar für die Riesenportionen Neugier, Interesse und Aufmerksamkeit. Wir waren uns nicht in allen Punkten einig, beileibe nicht. Aber wir sind miteinander im Gespräch. Danke dafür!</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Johannes Drosdowski in Bayern: Viele Fragen über Medien und Pressefreiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 14:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#journalistenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Johannes Drosdowski (54. Lehrredaktion) ist freier Journalist und arbeitet unter anderem für die tageszeitung. Im Werner-Heisenberg-Gymnasium in Garching hat er notiert, was die Schüler von ihm wissen wollten. Eine Auswahl: ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Johannes Drosdowski (54. Lehrredaktion) ist freier Journalist und arbeitet unter anderem für die tageszeitung. Im Werner-Heisenberg-Gymnasium in Garching hat er notiert, was die Schüler von ihm wissen wollten. </em></p>
<p>Eine Auswahl:</p>
<blockquote><p>Warum werden manche Artikel so früh veröffentlicht &#8212; mit der Konsequenz, dass viele Fragen unbeantwortet bleiben? Könnte man damit dann nicht warten?</p>
<p>Ist es für Menschen mit Migrationshintergrund schwierig in Deutschland Journalist zu werden?</p>
<p>Wieso gibt es so viele Journalisten mit Abitur? Und so wenige ohne?</p>
<p>Liebe Sportjournalisten: Warum gibt es so wenige Artikel über Randsportarten?</p></blockquote>
<p><span style="color: #1a1a1a; font-size: 16px; font-style: normal;">Übrigens: In den kommenden Tagen wollen die Schüler der achten und neunten Klasse weitere Fragen auf Twitter und Instagram stellen, unter dem Hashtag #journalistenschule.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Carsten Hauptmeier in Hessen: Dieser Journalist kommt wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 13:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Hauptmeier]]></category>
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					<description><![CDATA[Carsten Hauptmeier (32. Lehrredaktion) hat Ende April das Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen besucht. Dort ist er zur Schule gegangen. Gestern hat er die Aktion an der Schule seiner Kinder, der ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em>Carsten Hauptmeier (32. Lehrredaktion) hat Ende April das Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen besucht. Dort ist er zur Schule gegangen. Gestern hat er die Aktion an der Schule seiner Kinder, der Bettinaschule in Frankfurt am Main, wiederholt. Und er ist sicher: Das war nicht das letzte Mal.</em></p>
<p>Puh, das fordert, aber dennoch könnte es zur Gewohnheit werden: Schülerinnen und Schülern meinen Beruf zu erklären, für Qualitätsjournalismus zu streiten, mich ausfragen und hinterfragen zu lassen. Gleich zweimal ging ich für #journalistenschule an Schulen: am 20. April an meine alten Schule, das Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen, wo 200 Jugendliche in der Aula saßen; und am 3. Mai, dem Tag der Pressefreiheit, zu immerhin noch 100 Schülern an die Bettinaschule in Frankfurt am Main.</p>
<p>Ich glaube, dass wir alle dabei viel gelernt haben &#8211; die Schülerinnen und Schüler hoffentlich, was Fake News und Fakten unterscheidet, wie wichtig verlässliche Quellen sind oder dass Medien in Deutschland nichts verschweigen, aber doch auch auswählen müssen, was sie berichten.</p>
</div>
<p><span id="more-273"></span></p>
<p>Wir haben darüber gesprochen, was Pressefreiheit bedeutet &#8211; und dass die nicht selbstverständlich und für Demokratien unerlässlich ist. Und mit den Schülern habe ich auch sehr ernsthaft und kontrovers Fragen diskutieren können, die uns in den Redaktionen jeden Tag umtreiben, etwa die, ob bei Straftaten die Nationalität eines Verdächtigen genannt wird oder nicht.</p>
<div>
<p>Ich habe gelernt, dass viele Jugendliche ein feines Gespür dafür haben, was Gerüchte und Spekulationen, Fake News und Propaganda von seriösen Nachrichten unterscheiden. Ein Grundvertrauen in Qualitätsmedien ist da. Doch daneben gibt es eben auch mal die Vorstellung, dass Medien nicht alles berichten. Da hilft nur: zuhören, erklären, argumentieren &#8211; das Gespräch suchen. Allein dafür hat sich jede Minute der beiden Schulbesuche gelohnt. <span class="m_8408016752161661122text_exposed_show">Vor allem kamen von der Schülerinnen und Schülern aber viele kluge, auch kritische Fragen. Die Neugierde war selbst vor der nahenden Mittagspause spürbar&#8230; und eingeschlafen ist zum Glück niemand.</span></p>
<p><span class="m_8408016752161661122text_exposed_show">An beiden Schulen steht eine Fortsetzung im Raum, unterschiedliche Ideen sind dafür im Gespräch: ein erneuter Vortrag mit Diskussion, Unterrichtsbesuche, Workshops, Hilfe beim Aufbau einer Schülerzeitung&#8230;was auch immer es wird: Ich komme wieder, keine Frage. Das Gespräch hat gerade erst begonnen, #journalistenschule geht weiter.</span></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trolle am Werk: Twitter und die Aktion #journalistenschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 11:16:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischenzeitlich war der Hashtag auf Platz vier der am meisten verwendeten Tags. Das Problem: Jeder kann Hashtags verwenden – auch losgelöst von dem eigentlichen Kontext. Mit #journalistenschule möchten wir Journalismus transparent ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwischenzeitlich war der Hashtag auf Platz vier der am meisten verwendeten Tags. Das Problem: Jeder kann Hashtags verwenden – auch losgelöst von dem eigentlichen Kontext. </em></p>
<p style="margin: 0px 5px 0px 0px;">Mit #journalistenschule möchten wir Journalismus transparent machen. Wie arbeiten wir? Warum spielen Zeit und Geld auch im Journalismus eine Rolle? Deswegen sind gestern zum Tag der Pressefreiheit rund 100 Alumni der Deutschen Journalistenschule an ihre ehemaligen Schulen gegangen, um mit Schülern ins Gespräch zu kommen. Diese Aktion wurde und wird unter dem Hashtag #journalistenschule im Internet beworben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 5px 0px 0px;">Dieser Hashtag landete zwischenzeitlich auf Platz vier der am meisten verwendeten Tags. Je höher ein Hashtag in den Trends liegt, desto mehr Aufmerksamkeit erhält er. Damit ist er aber auch anfällig für Missbrauch derjenigen, die gerne Aufmerksamkeit hätten.<span id="more-263"></span></p>
<p style="margin: 0px 5px 0px 0px;">Das passierte auch mit #journalistenschule, den Internet-Trolle am 3.5. 2018 verwendeten. An dieser Stelle möchten wir deswegen darauf hinweisen, dass diese Beiträge nicht von uns geteilt wurden. So wird unsere Aktion #journalistenschule nun wohl selbst Beispiel dafür, was Journalisten im Alltag beschäftigt. Hier möchten wir transparent mit diesen Herausforderungen – konkret: dem Troll unter #Journalistenschule – umgehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sebastian Grosser in Bayern: Er gibt den Schülern das Wort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 05:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[bayerischer Rundfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[Sebastian Grosser (53. Lehrredaktion) hat vor drei Jahren seine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule gemacht. Jetzt arbeitet er als trimedialer Korrespondent für den Bayerischen Rundfunk in Regensburg. Über seinen Schulbesuch ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sebastian Grosser (53. Lehrredaktion) hat vor drei Jahren seine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule gemacht. Jetzt arbeitet er als trimedialer Korrespondent für den Bayerischen Rundfunk in Regensburg. Über seinen Schulbesuch am Gymnasium Parsberg hat er einen kurzen Film erstellt.</em></p>
<p>Foto: Rundschau BR<br />
Sebastian Grosse vor den Schülern in Parsberg</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das will die Journalistin von den Schülern wissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 15:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Marion Ammicht (32. Lehrredaktion) ist freie Kulturjournalistin und Filmautorin. Sie schickte den Schülern im St. Bonaventura-Gymnasium in Dillingen an der Donau schon vor ihrem Besuch einen Fragebogen: Was wir Journalisten euch ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Marion Ammicht (32. Lehrredaktion) ist freie Kulturjournalistin und Filmautorin. Sie schickte den Schülern im St. Bonaventura-Gymnasium in Dillingen an der Donau schon vor ihrem Besuch einen Fragebogen: Was wir Journalisten euch Schüler schon immer mal fragen wollten.</em></p>
<p>Alle DJS-Alumni, die für #journalistenschule in ihre alten Schulen zurückgekehrt sind, hatten das gleiche Ziel: Mit Jugendlichen über Journalismus reden.</p>
<p>Wie sie das tun, war den Journalisten jedoch freigestellt. Und so sind ganz unterschiedliche Methoden entstanden. Marion Ammicht wollte zunächst einiges von den Schülerinnen und Schülern wissen:</p>
<p><span id="more-238"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-241 alignright" src="http://2018.djs-online.de/wp-content/uploads/2018/05/31949674_1844438212254649_2875023723230920704_n-300x225.jpg" alt="" width="370" height="278" srcset="https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2018/05/31949674_1844438212254649_2875023723230920704_n-300x225.jpg 300w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2018/05/31949674_1844438212254649_2875023723230920704_n-768x576.jpg 768w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2018/05/31949674_1844438212254649_2875023723230920704_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /></p>
<ol>
<li>Wo informierst Du Dich normalerweise und wo, wenn etwas Außergewöhnliches passiert?</li>
<li>Liest Du Zeitung? Schaust Du fern? Hörst Du Radio?</li>
<li>Wann, wie oft, welche Zeitung, welche Sendung, welches Programm, welche Welle?</li>
<li>Wie viel Zeit verbringst Du täglich im Internet? Welche sozialen Medien nutzt Du und warum?</li>
<li>Kennst Du den Begriff<em> fake news</em>? Was verbindest Du damit?</li>
<li>Weißt Du, wie Nachrichten gemacht werden? Wer bestimmt, was eine Nachricht ist? Wie unterscheidet sich eine Nachricht von einer Meinung, wie von einem Gerücht?</li>
<li>Was ist Pressefreiheit? Wofür brauchen wir die?</li>
<li>Habt ihr schon mal selbst was veröffentlicht? In der Schülerzeitung? Auf Instagram, Youtube, sonst wo im Netz?</li>
<li>Was nervt Dich an Journalisten? Was sollten sie anders machen? Wann findest Du, dass sie einen guten Job machen?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über Hasskommentare und journalistische Kompetenz</title>
		<link>https://hashtag-journalistenschule.de/2018/05/03/die-jugendlichen-sind-heute-besser-vorgebildet/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-jugendlichen-sind-heute-besser-vorgebildet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leonie Sontheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 14:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[So war's]]></category>
		<category><![CDATA[#journalistenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Niclas Seydack]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Niclas Seydack (55. Lehrredaktion) ist für #journalistenschule 850 Kilometer quer durch Deutschland gefahren, von München nach Bad Schwartau an das Leibniz-Gymnasium. Er schreibt heute für Vice und 11Freunde. Am Tag ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Niclas Seydack (55. Lehrredaktion) ist für #journalistenschule 850 Kilometer quer durch Deutschland gefahren, von München nach Bad Schwartau an das Leibniz-Gymnasium. Er schreibt heute für Vice und 11Freunde. Am Tag der Pressefreiheit sprach er über seine Erfahrungen.</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was haben Sie vor Ihrem Besuch erwartet?</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-230 alignright" src="http://2018.djs-online.de/wp-content/uploads/2018/05/WhatsApp-Image-2018-05-03-at-12.01.57-300x300.jpeg" alt="" width="239" height="239" srcset="https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2018/05/WhatsApp-Image-2018-05-03-at-12.01.57-300x300.jpeg 300w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2018/05/WhatsApp-Image-2018-05-03-at-12.01.57-150x150.jpeg 150w, https://hashtag-journalistenschule.de/wp-content/uploads/2018/05/WhatsApp-Image-2018-05-03-at-12.01.57.jpeg 757w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Ich dachte, die Schülerinnen und Schüler hätten kein Interesse an der Aktion und ich müsste erst einmal eine Faszination für unsere Arbeit und den Beruf schaffen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie war es wirklich?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Sie waren deutlich interessierter, als ich erwartet habe. Wenn ich daran denke, was mich mit 16 interessiert hat, waren die Jugendlichen heute besser vorgebildet. Sie haben sehr präzise Fragen gestellt. Über Kriegsjournalismus zum Beispiel. Spannend fand ich auch die Frage, ob ich mich in meinem Beruf durch die deutsche Sprache eingeschränkt fühlen würde. Weil ich dadurch ja den Rest der Welt ausschließen würde.<strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gab es denn einen Fake-News-Anhänger?</strong><span id="more-229"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Es gab einen Skeptiker. Nicht, dass er Lügenpresse rufen würde, aber aus seiner eigenen Erfahrung heraus war er skeptisch. Er ist Gamer und die würden sehr oft falsch dargestellt werden und Experten zitiert, die eigentlich gar keine Experten sind. Ausgerechnet bei einem Thema, das ihm wichtig ist, fühlt er sich von Journalisten nicht ernstgenommen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Konnten Sie die Vorbehalte beruhigen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Es gibt leider auch Redakteure, die unsauber arbeiten. Das habe ich ihm erklärt. Aber natürlich wird es bei Themen, die den Schülern wichtig sind sehr schnell peinlich für Journalisten, wenn sie keine Ahnung davon haben.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie könnte man die Situation denn verbessern?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im Fall Gaming braucht es Kompetenz. Das funktioniert im Politikjournalismus ja auch. Dort haben die Schüler das Gefühl, dass Menschen schreiben, die Ahnung von dem Thema haben. Und im Zweifel müssen Journalisten sich Hilfe holen. Junge Redakteure oder die Jugendlichen selbst fragen, zum Beispiel. Journalistische Grundsätze sollten auch bei Themen gelten, die eher weniger Menschen interessieren. Die etablierten Medien verlieren eine Generation, wenn sie deren Themen nicht ernst nehmen. Wenn sie aber gut arbeiten, könnten sie jungen Menschen eine Heimat geben.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Glauben Sie, dass Ihr Besuch langfristig geholfen hat?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ich habe erzählt, wie ich von Fußballfans unter 11Freunde-Artikeln beleidigt werde und dass ich 2015 ein Praktikum in Dresden gemacht habe. Dort habe ich miterlebt, wie 20.000 Menschen am Verlagsgebäude vorbeiziehen, hasserfüllt und wütend im Chor &#8222;Lügenpresse&#8220; brüllen. Wenn Menschen jemanden treffen, der von Hasskommentaren und Lügenpresserufen betroffen ist und verstehen, dass hinter jedem Text ein Mensch sitzt, hilft das ungemein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand von denen noch einen Hasskommentar schreiben wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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